Ein wichtiges Kriterium bei der Planung war, dass die Markise nicht versetzt werden mußte. Hier hatte ich lange herumgetüftelt um einerseits eine entsprechende Dachneigung und andererseits eine ausreichende Durchgangshöhe zum Rasen zu erhalten (Wunsch war 210 cm, erreicht wurde 215 cm). 

Unsicher war ich auch, wie ich das Fallrohr der Dachrinne des Hauses einbinden sollte. Hier kam wieder einmal der gute Hinweis von Jürgen Beier der Fa. mlq-terratech-GmbH, die Überdachung einfach kurz vor dem Fallrohr enden zu lassen. Auf die simpelsten Ideen kommt man einfach nicht. So geht jetzt die Überdachung von der Trennlinie der beiden Doppelhaushälften bis 30 cm vor dem Hauseck. Die Gesamtbreite der Überdachung beträgt daher 7,20 m.

Die Wandbefestigung bereitete mir ebenfalls Sorgen. Die Rollokästen waren aus Styropor mit darüberliegendem betonierten Sturz, bei dem eine Wärmedämmung vorangestellt wurde. Um hier die richtigen Positionen und Tiefen für die Maueranker zu finden, waren die Fotos aus der Bauphase des Hauses eine gute Hilfe. 

Für die Stahlbestellung kopierte ich aus einer Übersicht von Normteilen die entsprechenden Darstellungen mit Bezeichnungen und DIN-Normen und fügte sie in meine Bestellliste ein. Damit waren Verwechslungsmöglichkeiten ausgeschlossen.

Bei den Sparren hatte ich ursprünglich mit 12 Stück gerechnet, befolgte aber dann letztlich den Hinweis von Jürgen Beier, dass 11 Stück bei einem Abstand von dann ca. 70 cm völlig ausreichend sind.

 

Ansicht von vorne auf die Terrasse

Ansicht von der Seite auf die Terrasse mit dahinterliegender Terrassentrennmauer (grün)

Aufnahmen vom Rohbau des Hauses zur Bestimmung der Befestigungshöhe an der Mauer und der Tiefe der Maueranker

Stahl-Bestellliste